Kolam zum Taizé Gottesdienst | Evangelische Taborgemeinde

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Vor der Taborkirche ist es Sonntagsmorgens sehr friedlich.

Besinnung. Hier soll eine Sierpinskikurve entstehen.

Stiller Moment der Besinnung. Hier soll eine Sierpinskikurve entstehen.

Nur ein junger Mann verirrt sich noch etwas alkoholisiert aus dem Lovelight an diesen Ort, an dem ich zuvor Reste von Kreidezeichnungen der Nachbarschaftskinder weggewaschen hatte.

Unerwartete frühmorgendliche Gesellschaft.

Unerwartet ausdauernde Gesellschaft.

Anfangs hat er “Lust die Zeichung irgendwie zu zerstören.” Es versteht nicht, warum ich so viel Mühe darauf zu verwenden bereit bin. Aber vielleicht freuen sich die Steine nach dem Schock des Zermahlenwerdens nach Millionen von Jahren, in diese, wenn auch nur vorrübergehende, Ordnung zu gelangen? So ähnlich beginnt er Sinn in meinem Tun zu suchen und damit eine besonnene, charmante Unterhaltung. Danke, Unbekannter! Nach ein, zwei Stunden sucht er nach einem Wort, für das was er gesehen hatte. “Schön.” Das klang ehrlich.

Die Sierpinskikurven sind ...

Und für die, die der mathematische Teil dieses Kolams interessiert: Sierpinskikurven ...

… sind eine rekursiv definierte Folge von stetigen geschlossenen fraktalen Kurven, die im Übergang n \rightarrow \infty das Einheitsquadrat ausfüllen. Sie wurden 1912 vom polnischen Mathematiker Waclaw Sierpinksi definiert.

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